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Städtekonferenz Mobilität (SKM)
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Städtekonferenz Mobilität will Sicherheit im Stadtverkehr weiter verbessern


20.6.2016 - Die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten und der Schwerverletzten ging in den letzten Jahren zurück. 2015 stieg jedoch die Anzahl tödlich Verunfallter gegenüber 2014 um 4 Prozent. Aus Sicht der Städtekonferenz Mobilität stellt dies den langjährigen positiven Trend nicht in Frage. Trotzdem müssen Bund, Kantone und Städte ihre Bemühungen, den Stadtverkehr noch sicherer zu machen, intensiv fortsetzen. Die Städte diskutierten das Thema mit Vertretern des Bundesamts für Strassen und betroffenen Organisationen anlässlich der SKM-Mitgliederversammlung am 20. Juni 2016.

Update Umsetzung Städteinitiativen


1.2.2016 - Die Gründung der Städtekonferenz Mobilität geht auf Gespräche zwischen mehreren Städten zurück, die alle mit sogenannten «Städteinitiativen» der NGO UmverkehR konfrontiert waren. In Städten, wo eine Städteinitiative oder ein entsprechender Gegenvorschlag angenommen wurde, hängt deren Umsetzung entscheidend mit der Realisierung der Ziele der «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität» zusammen. Die SKM stellt regelmässig die aktuellen Entwicklungen zusammen.

Wirksam und effizient in den Agglomerationsverkehr investieren


23.11.2015 - Ein leistungsfähiger und verträglicher Stadtverkehr bedingt Massnahmen über die Stadtgrenzen hinaus. Bund, Kantone, Städte und Agglomerationsgemeinden müssen deshalb bei der Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur eng zusammenarbeiten und der Bund muss sich auch künftig an der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs beteiligen. Als Instrument dafür sollen die bewährten Agglomerationsprogramme weitergeführt werden, der administrative Aufwand muss aber sinken. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden diskutierten am 23. November 2015 in Neuenburg die Zukunft der Programme.

Potenzial des Velos für den Stadtverkehr nutzen


15.06.2015 - Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Schweizer Städten beschäftigten sich heute in Bern mit der städtischen Velopolitik. An einer Veranstaltung der Städtekonferenz Mobilität (SKM) forderten sie die Kantone und das Bundesamt für Strassen auf, ihre Bemühungen zur Veloförderung zu unterstützen. Die SKM befürwortet deshalb auch die Anliegen der nationalen Veloinitiative.

Autofrei Wohnen: Nachfrage in Städten und Agglomerationen befriedigen


24.11.2014 - Über 100 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz diskutierten am jüngsten Anlass der Städtekonferenz Mobilität über autofreies und autoarmes Wohnen. Städte, Investoren und Experten erfolgreiche Beispiele autofreier und autoarmer Wohnsiedlungen vor. Klar wurde: Städte brauchen Handlungsspielraum, wenn es darum geht, Projekte mit reduzierter Parkplatzanzahl zu bewilligen. Neue Angebote wie die «Plattform autofrei/autoarm Wohnen» helfen Städten und Gemeinden, bestehende Spielräume zu nutzen.

Christine Gaillard und Filippo Leutenegger neu im Vorstand der Städtekonferenz Mobilität


13.06.2014 - Filippo Leutenegger ersetzt als neu gewählter Tiefbauvorsteher der Stadt Zürich seine Vorgängerin Ruth Genner im Vorstand der Städtekonferenz Mobilität (SKM). Die Mitglieder der SKM wählten heute zudem Christine Gaillard, Präsidentin des Stadtrats von Neuenburg, in den Vorstand. Sie löst Elisabeth Ruey-Ray, Stadträtin von Nyon, ab.

Städtekonferenz Mobilität fordert neues Verkehrssicherheitsziel


26.11.2013 - Die Zahl der Getöteten und der Schwerverletzten auf den Schweizer Strassen soll in den nächsten zehn Jahren um je einen Viertel reduziert werden. Diese Vorgabe schlägt die Städtekonferenz Mobilität als neues nationales Verkehrssicherheitsziel vor, an dem sich Bund, Kantone, Städte und Gemeinden orientieren.

Elektromobilität: Positionen der Städtekonfererenz Mobilität


25.09.2013 - Auf Bundesebene, aber auch in vielen Städten steigt der Druck, Elektromobilität zu fördern. Auf Basis der «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität» hat die SKM deshalb ein Positionspapier erarbeitet. Die Überlegungen der SKM gehen von der Feststellung aus, dass Elektroautos die Verkehrsprobleme in den Städten nicht lösen (Raumknappheit). Sie tragen nur dann zu einer Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität bei, wenn durch sie ein realer Ersatz benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge erreicht wird. Eine allfällige Förderung der Elektromobilität muss dort Grenzen haben, wo sie zur Förderung der Mobilität insgesamt führt.

Ursula Wyss ist neue Präsidentin der Städtekonferenz Mobilität


05.07.2013 - Ruth Genner tritt nach drei intensiven Aufbaujahren als Präsidentin der Städtekonferenz Mobilität zurück. Am 5. Juli 2013 wählte die Mitgliederversammlung als Nachfolgerin Ursula Wyss, Vorsteherin der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern. Patrizia Adam, Stadträtin in St.Gallen, und Adrian Borgula, Stadtrat in Luzern, nehmen neu Einsitz im Vorstand. Der thematische Teil der Mitgliederversammlung war dem «Zankapfel Tempo-30-Zonen» gewidmet.

Erster «Städtevergleich Mobilität» liegt vor


25.01.2013 - Die sechs grössten Deutschschweizer Städte legen erstmals den «Städtevergleich Mobilität» vor. Der Bericht vergleicht Kennwerte zum Verkehrsverhalten und zu den Auswirkungen von Mobilität und Verkehr von Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Sie sind alle mit hohen Anforderungen an den Stadtverkehr konfrontiert, die sich aus dem begrenzten Raum, der hohen Siedlungsdichte mit zahlreichen Arbeitsplätzen sowie den Ansprüchen an eine gute städtische Lebensqualität ergeben.

Zürich lanciert «Stadtverkehr 2025»


10.07.2012 - Der Zürcher Stadtrat lanciert das Programm «Stadtverkehr 2025» und setzt damit auf Schlüsselvorha-ben, insbesondere zur Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs. Mit «Stadtverkehr 2025» zielt der Stadtrat auch auf die Umsetzung des künftigen Artikels 2quinquies der Gemeindeordnung, wie ihn die Stimmbevölkerung im September 2011 mit der Annahme der Volksini-tiative «Zur Förderung des öV, Fuss- und Veloverkehrs in der Stadt Zürich» (UmverkehR-Initiative) beschlossen hat.

Basel: Zwischenbilanz zur Umsetzung des Gegenvorschlags zur UmverkehR-Initiative


22.06.2012 - Gemäss dem in der Volksabstimmung akzeptierten Gegenvorschlag zur UmverkehR-Initiative in Basel muss der Autoverkehr auf dem Stadtstrassennetz innerhalb von zehn Jahren um 10% gesenkt werden. In einer Zwischenbilanz zeigt die Stadt nun, dass der Autoverkehr im ersten Jahr nach der Annahme des Gegenvorschlags um knapp 1% zurückging. Um zu beurteilen, mit welchen Massnahmen dieser Trend gestärkt werden kann, beauftragt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement externe Experten mit einer Studie.

Auf dem Weg zum nachhaltigen Stadtverkehr: Erste Mitgliederversammlung der Städtekonferenz Mobilität


23.03.12 - Die grössten Herausforderungen bei der Mobilität stellen sich heute in Städten und Agglomerationen. 16 Schweizer Städte aus allen Landesteilen haben sich deshalb zur Städtekonferenz Mobilität (SKM) zusammengeschlossen, um gemeinsam Lösungen für einen funktionierenden Stadtverkehr zu erarbeiten. Die erste Mitgliederversammlung der SKM thematisierte heute unter anderem eine Studie zum Potenzial von Roadpricing in der Region Bern.

FABI mit Mängeln, fehlendes Bekenntnis zum Agglomerationsverkehr


18.01.12 - Die heute vom Bundesrat verabschiedete Botschaft zur Bahnfinanzierung ist ein nur zum Teil tauglicher Ansatz. Nicht nur ist der Bahninfrastrukturfonds (BIF) ungenügend finanziert. Auch fehlen weiterhin verbindliche Aussagen zur zukünftigen Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs. Mit dem Abzug von Mitteln aus dem Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr verschärft der Bundesrat dessen Unterdotierung. In Städten und Agglomerationen droht der Verkehrskollaps.

Vorstand diskutiert Zukunft der Agglomerationsprogramme


20.01.12 - Die «Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung», mit denen sich der Bund an der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs beteiligt, haben in vielen Städten und städtischen Gemeinden zur Deblockierung resp. Realisierung dringender Projekte geführt. Der Vorstand der SKM hat Bilanz gezogen und die Perspektiven diskutiert. Er fordert das ausreichend finanzierte Weiterbestehen der Programme sowie die Beteiligung der Städte an deren Weiterentwicklung auf Bundesebene.

Einblicke in die Verkehrsentwicklung von Basel-Stadt


10.11.11 - Der erste Fachausflug der SKM führte nach Basel. Alain Groff, Leiter des Amts für Mobilität von Basel-Stadt, vermittelte den Teilnehmenden Einblicke in Basler Lösungsansätze zu verschiedenen Herausforderungen der städtischen Mobilität. Thema waren unter anderem die Veloabstellanlagen am Bahnhof SBB, die grenzüberschreitende Tramnetzerweiterung und die laufende Tramnetzstudie.

Potenzial für «bikesharing» in der Schweiz


10.11.11 - Der SKM-Vorstand diskutierte die Chancen für «bikesharing» in Schweizer Städten. Er sieht Potenzial. So zeigen etwa internationale Beispiele, dass Verleihsysteme Veränderungen im Mobilitätsverhalten bewirken können. Es gibt aber auch Hindernisse: die Infrastrukturen besetzen öffentlichen Raum, Erstellung, Unterhalt und Betrieb binden Mittel. In vielen Städten herrscht zudem angesichts hoher Velodichten Unklarheit, ob tatsächlich ein Bedarf besteht. Diesbezüglich gilt es, erste Erfahrungen aus Städten auszuwerten, die derzeit Systeme testen oder eingeführt haben.

Stadt Zürich: UmverkehR-Initiative hauchdünn angenommen


04.09.11 - In Zürich wird die UmverkehR-Initiative angenommen. Bei der Stichfrage setzte sich die Initiative gegenüber dem Gegenvorschlag des Gemeinderates hauchdünn durch, mit 26 882 zu 26 243 Stimmen, respektive 50,6 zu 49,4 Prozent. In Zürich verlangt die Initiative, dass der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen innerhalb von 10 Jahren um 10 Prozentpunkte von 36 auf 26 Prozent gesenkt wird.

Bedingter Rückzug der UmverkehR-Initiative in Winterthur


20.06.11 - In Winterthur wird die UmverkehR-Initiative als Reaktion auf den vom Grossen Gemeinderat beschlossenen Gegenvorschlag bedingt zurückgezogen. Wird kein Referendum ergriffen, wird der kommunale Richtplan entsprechend dem Gegenvorschlag ergänzt. Der Anteil von öV und Langsamverkehr soll in der Stadt bis 2025 um 8 Prozentpunkte gesteigert und die Förderung von öV, Fuss- und Veloverkehr gesetzlich verankert werden.

Knappes Ja zur UmverkehR-Initiative in Genf


15.05.11 - In Genf wurde über die UmverkehR-Initiative auf Kantonsebene abgestimmt. Die Initiative fand in der Stadt Genf deutliche Zustimmung, wurde hingegen in 36 (Land-) Gemeinden abgelehnt. Kernforderung ist der Ausbau des Velowegnetzes innerhalb von acht Jahren. Zudem sollen verschiedene Massnahmen die Fussgänger besserstellen (u.a. Fussgängersicherheit).

Basel: Gegenvorschlag erhält Vorzug vor UmverkehR-Initiative


28.11.10 - Im Kanton Basel-Stadt wird die UmverkehR-Initiative deutlich abgelehnt, der Gegenvorschlag relativ deutlich angenommen. Die Initiative hatte eine Abnahme des motorisierten Individualverkehrs um rund einen Viertel gefordert. Der Gegenvorschlag sieht eine Reduktion des Autoverkehrs auf dem gesamten Strassennetz (exkl. Autobahnen) um 10 Prozent in 10 Jahren vor. Autobahn-Ausbauten sind nur erlaubt, wenn Kompensationsmassnahmen auf dem restlichen Strassennetz ergriffen werden. Bis 2014 stehen 10 Millionen Franken Fördergelder für den Velo- und Fussverkehr zur Verfügung.

15 Schweizer Städte gründen die Städtekonferenz Mobilität


12.11.10 - 15 Städte aus allen Landesteilen gründen in Bern die Städtekonferenz Mobilität (SKM). Damit legen sie den Grundstein, künftige verkehrspolitische Herausforderungen vereint anzugehen. Dabei steht die Verbesserung der Lebensqualität in den Städten ebenso im Zentrum wie Lösungen für eine umwelt- und stadtverträgliche Entwicklung des Verkehrs, ohne dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu unterbinden. Die Ziele der SKM basieren auf der «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität», die bis anhin 50 Schweizer Städte ratifiziert haben.

UmverkehR-Initiative: deutliches Ja zum Gegenvorschlag in Luzern


26.10.10 - 63.1 Prozent der teilnehmenden Luzerner Stimmbevölkerung nimmt den Gegenvorschlag zur UmverkehR-Initiative an. Die Initiative hatte verlangt, den Anteil des öffentlichen und des Langsamverkehrs in der Stadt Luzern innert zehn Jahren um 10 Prozentpunkte zu erhöhen. Der angenommene Gegenvorschlag des Stadtrats bekennt sich zum Ziel, den Anteil von ÖV, Velo- und Fussverkehr zu erhöhen, aber ohne zeitliche Vorgabe.

48 Städte stehen hinter der «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität»


26.08.10 - Die «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität» wird am Städtetag einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zum Städtetag wurde die Charta von 48 Städten und städtischen Gemeinden aus allen Landesteilen ratifiziert. Damit bekennt sich erstmals ein Grossteil der Schweizer Städte zu gemeinsamen verkehrspolitischen Zielen und Grundsätzen. Die Charta setzt auf betriebliche Optimierungen und das Koexistenzprinzip, ohne dabei den Bau neuer Verkehrsinfrastrukturen auszuschliessen. Mehrverkehr in den Städten soll prioritär über öffentlichen sowie Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden.

UmverkehR-Initiative: deutliches Ja in St. Gallen


07.03.10 - Die Stimmbevölkerung der Stadt St. Gallen stimmt der Umverkehr-Initiative mit 59% Ja deutlich zu. Kernforderung des moderat formulierten Volksbegehrens ist, dass der motorisierte Individualverkehr nicht weiter zunehmen soll. Das gesamte Verkehrswachstum soll mit öV, Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden.

Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität unterzeichnet


22.01.10 - Die Städte Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich unterzeichnen eine gemeinsam erarbeitete «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität». Die Charta zeigt, dass die Städte vor denselben Herausforderungen stehen und diesen vereint mit der Förderung von öffentlichem Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr wie auch einem hochwertigen öffentlichen Raum begegnen wollen. Anlass für die Erarbeitung der Charta waren die in den beteiligten Städten lancierten UmverkehR-Initiativen.