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Städtekonferenz Mobilität (SKM)
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Urbaner Verkehrskongress - Herbstforum vom 26. November 2021 in Bern


26.11.2021 - Die Coronakrise hat unser Verhältnis zum öffentlichen Raum in den Städten verändert: Mit einem Mal wurde Realität, was Fachleute seit Jahren empfehlen und was sich viele Politikerinnen und Politiker auf die Fahne geschrieben haben. Aus Verkehrsflächen wurden Aufenthaltsflächen, und in Westschweizer Städten erhielt das Velo mehr Platz im Strassenraum. Wird dieser neue Umgang mit dem öffentlichen Raum in unseren Städten Bestand haben, und welche Rolle wird der Zweiradverkehr auf Dauer spielen? Fragen wie diese wurden am diesjährigen Herbstforum erörtert, das die Städtekonferenz Mobilität zusammen mit der Konferenz der städtischen Sicherheitsdirektorinnen und Sicherheitsdirektoren am 26. November 2021 in Bern durchgeführt hat.

Velowege - Konkrete Schritte nach der Verankerung in der Bundesverfassung


03.06.2019 - Am 23. September 2018 haben knapp drei Viertel der Stimmenden und alle Kantone in der Schweiz dem Bundesbeschluss über die Velowege zugestimmt. Diese Ergänzung der Bundesverfassung verpflichtet die Eidgenossenschaft darauf, Grundsätze über die Velowegnetze festzulegen, und sie schafft die Möglichkeit, dass der Bund finanzielle Beiträge an den Bau und die Erhaltung von Velowegnetzen leisten kann. Welche Erwartungen bestehen nun in Städten, Agglomerationen und Kantonen in Bezug auf die Umsetzung der neuen Verfassungsbestimmung, und welche konzeptionellen Vorstellungen zur Förderung des Veloverkehrs liegen dieser zugrunde? Wie kann es gelingen, dass das flächeneffiziente und abgasfreie Velo in allen städtischen Räumen der Schweiz zu einer tragenden Säule des Nahverkehrs wird? Diesen Fragen war das Frühlingsforum der Städtekonferenz Mobilität gewidmet.

Potenziale des Velos im Stadtverkehr


15.06.2015 -Das Velo ist der Shootingstar der urbanen Mobilität. Es hängt auf kurzen Strecken alle ab, und das emissionsfrei, platzsparend und gesundheitsfördernd. Im Vergleich mit weltweit führenden Städten wie Kopenhagen oder Stockholm haben die Schweizer Städte jedoch Nachholbedarf. Die Fachveranstaltung «Knacknuss städtische Velopolitik: Schweizer Erfolgsstrategien» der Städtekonferenz Mobilität zeigte die Fortschritte der letzten Jahre und das weiter beträchtliche Potenzial des Velos für den Stadt- und Agglomerationsverkehr auf.

Bikesharing in der Schweiz: Überblick und Perspektiven


10.11.2011 - Internationale Beispiele zeigen, dass Fahrradverleihsysteme Veränderungen im Mobilitätsverhalten bewirken können. Es gibt aber auch Hindernisse: die Infrastrukturen besetzen öffentlichen Raum, Erstellung, Unterhalt und Betrieb binden Mittel. In vielen Schweizer Städten herrscht zudem angesichts hoher Velodichten Unklarheit, ob tatsächlich ein Bedarf besteht. Diesbezüglich gilt es, erste Erfahrungen aus Städten auszuwerten, die derzeit Systeme testen oder eingeführt haben.

Zehn Jahre Fuss- und Veloverkehrsförderung in der Stadt Bern - eine Bilanz


22.09.2011 - Bern gilt als «Stadt der kurzen Wege». Insgesamt werden in Bern 33 Prozent der Wege zu Fuss zurückgelegt, 11 Prozent mit dem Velo. 28 Prozent der Stadtbernerinnen und -berner benutzen das Velo täglich, 20 Prozent zwei bis fünf Mal pro Woche. Die grosse Bedeutung, welche dem Langsamverkehr in der Stadt Bern zukommt, ist unter anderem auf dessen langjährige und konsequente Förderung zurückzuführen. Bereits im Jahr 1999 beschlossen die Stimmberechtigten der Stadt Bern das Reglement zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs.